Januar 2012: Start ins neue Jahr mit viel Arbeit...

...beim Bau des neuen Gemeindezentrums:
...beim Organisieren der Kinderspielnachmittage:
...bei der Maisernte:

FELIZ AÑO NUEVO!

Kartoffel-Ernte
Der Neubau nimmt Gestalt an...



Weitere Pläne fürs 2011




Der Neubau steht vor der Fertigstellung. In der Zwischenzeit ist auch die finanzielle Unterstützung für zwei weitere Projekte gesichert:

1. Der Neubau erhält einen Anbau, wo zukünftig ein Arzt und ein Zahnmediziner der Bevölkerung zu Verfügung stehen werden.
2. In der Pirwa entsteht eine Schlosserei, die den Handwerksbetrieb der Schreinerei ergänzen wird.

hasta la proxima!

Neubau 2011

Grosses Projekt fürs 2011: Der Bau eines zweiten Zentrums für weitere Ausbildungsstätten und die Unterkunft der VolontärInnen.



Fotos 2010-2011

Neue Bäume werden rund um das Gemeinschaftszentrum gepflanzt.


Der neue Wassertank über dem im 2009 gebauten Brunnen versorgt das Gemeinschaftsfeld auch in trockenen Jahren mit genügend Wasser.


Üppige Ernte im 2010...


Im Rahmen der traditionellen Gemeinschaftsarbeit werden alle Kräfte mobilisiert, um die Gebäude zu renovieren.


Fotos: R. Patzi

Neuigkeiten 2010-2011

Rückblick 2010

Die alternative Schule („Antiescuela“) hat dank der grossen Unterstützung von VolontärInnen einen wichtigen Teil im sozialen Alltags der Kinder eingenommen.

Mit der bewährten Gruppe aus alleinstehenden/alleinerziehenden Frauen des Dorfes wurde das Gemeinschaftsland (auch dank des neuen Bewässerungssystems) erfolgreich bewirtschaftet. Die benachteiligten Familien erhalten so wichtige Nahrungsmittelzuschüsse und sozialen Rückhalt.

Das Gemeinschaftszentrum erhielt einen weiteren Ausbau: Die Lehmziegel der gesamten Umfassungsmauer des Gemeinschaftszentrums wurden durch solide Backsteine ersetzt. Zudem wurden die sanitären Anlagen weiter ausgebaut und der Brunnen mit einem 2000 Liter Tank ergänzt.


Ausblick 2011

Zurzeit wird in Huancarani immer noch emsig gebaut: Auf einem neuen Grundstück von ca. 3500m2 (gleich neben Don Ronalds Haus und Doña Olimpias Grundstück) entsteht als Ergänzung zum Gemeinschaftszentrum („Pirwa“) ein neues zweistöckiges Gebäude mit allen nötigen Räumen für Schule, Schneiderei, Küche und eine Wohnung für VolontärInnen.

Das bisherige Gemeinschaftszentrum wird weiterhin die mittlerweile angelaufene Schreiner-, sowie neu auch eine Schlosserausbildungsstätte beherbergen. Als Instruktoren hat die bolivianische Partnerstiftung gute Kontakte, u.a. mit der bolivianischen KMU-Dachorganisation CADEPIA, die grosses Interesse an solchen Ausbildungszentren hat. Zusätzlich geplant sind auch Unterkünfte für auswärtige Lehrlinge, sobald die Lehrbetriebe voll funktioniert. Die „Antiescuela“ wird dann im neuen Gebäude stattfinden, was den Vorteil bietet, dass die Kinder weg von den Maschinen sind.

Die Stiftung Pro Huancarani und ihre Partner in Huancarani dürfen einer bewegenden Zeit entgegenblicken. Weitere Infos und Fotos folgen...

Falls Sie unsere Aktivitäten in irgendeiner Form (finanziell oder als VolontärIn vor Ort) unterstützen wollen, zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen: huancarani@gmail.com!


Text: C. Rosenfelder/M. Knecht

Newsletter Dezember 2009

Das zu Ende gehende Jahr war geprägt durch den endlich realisierten Bau des Brunnens und Retouchen an den bereits laufenden Projekten. Wärterwohnung, Schneideratelier und Schreinerei sind fertiggestellt. Letztere wird vorderhand noch nicht voll genutzt, da sich die Auslieferung der zwei letzten Maschinen wegen eines schweren Unfalls in der Produktionsfirma nochmals verzögert.


Der Brunnen liefert ca. 5 Liter pro Minute und füllt einen 1500-Liter Tank zur Bewässerung der "Tierra comunitaria". So sollten wir nicht mehr von den zusehends unregelmässiger eintreffenden Regenfällen abhängig sein und auch mehrmals ernten können. Damit die Pumpe nicht geklaut wird, haben wir die Bohrung innerhalb der Pirwa vorgenommen und auch einen Wärter angestellt, sodass die Pirwa nie unbeaufsichtigt bleibt. Der Wärter lebt mit seiner Familie in einer Wohnung in der Pirwa.


Auch fürs nächste Jahr stehen in der Pirwa Erweiterungen und Renovationsarbeiten an, für die Mittel in Aussicht stehen. Wir gedenken, ein an die Pirwa angrenzendes Grundstück zur Erweiterung zu erwerben (für eigenen Traktor und Werkstatt für Metallbearbeitung). Die Lehmziegelkonstruktion der Pirwa müssen wir langfristig durch Backsteinmauern ersetzen, da die neuerdings sintflutartigen Regenfälle den Mauern zusetzen. Je nach Mitteln werden wir zweistöckig bauen und Raum für Computerschulungen einbemessen. Jegliche Spende ist natürlich willkommen.

Wir warten noch immer auf die Unterschrift des Präfekten von Cochabamba für die Parallelstiftung in Bolivien.


Die besten Wünsche an alle für ein sinnvolles und erfolgreiches 2010.


Carlos Rosenfelder